Freitag, 29. Januar 2010

Leinölsamen in der Krebstherapie

Aus der Natur kommt die Krankheit
und die Heilung. Paracelsus (1495-1511)

Leinölsamen in der Krebstherapie

Durch Jahrtausende ist Leinölsamen bekannt für seine vielfältigen Heilwirkungen. Arzneilich verwendet ihn bereits Hippokrates. Später wurde er auf die Autorität des Galen hin das ganze Mittelalter hindurch gegen verschiedene Krankheiten gebraucht.

Seit einigen Jahren gewinnt der Leinölsamen seine wahre Wiederentdeckung durch die Anwendung von elektrischen Kaffeemühlen, in denen man die kleinen flachen braunen Körner erst kurz vor dem Verzehr zertrümmert. Man gibt dazu z. B. zwei Esslöffel voll (= 30 g) mit Leinölsamen in eine trockene elektrische Kaffeemühle und lässt dieses 20 bis 30 Sekunden auf die Körner einwirken. Bewährt haben sich dazu auch sehr gut die heutigen hochtourigen elektrischen Kaffeemühlen. Die Schalenhüllen der Körner werden in diesen Geräten zerschlagen und dadurch die wertvollen innen verborgenen ungesättigten Fettsäuren freigelegt. Diese gliedern sich 10 – 30 % Linolsäure (Omega-6-Fettsäure), 15 – 30 % Ölsäure und 40 -68 % Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure). Dagegen liegt der Anteil an ungesättigten Fettsäuren besonders niedrig mit 1 – 4 % Stearinsäure und 4 – 8 % Palmitinsäure. Somit stehen dem Menschen diese gesundheitsfördernden ungesättigten Fettsäuren des Leinölsamen mundgerecht zur Verfügung und die Verdauungsorgane können diese dann leicht weiterverarbeiten.

Das dem Körper in dieser Form angebotene Leinöl ist von der Qualität dann wie ein kalt Gepresstes. Kalt gepresste Speiseöle haben das beste Aroma und gehören zu den wertvollsten und teuersten Ölen. Diese sind nicht nur teurer, sondern auch viel gesünder.

Durch diese neue, frische und direkte Art der Nutzung des Leinöles wird auch ein Ranzigwerden vermieden. Dazu ist die Zeit zu kurz zwischen dem Mahlen und dem Verzehr. Extrahiertes Leinöl wird bekanntermaßen im Vergleich zu anderen Speiseölen beim Lagern schneller ranzig und kann dann nur noch als Firnis verwendet werden.

Mischt man gleich nach dem Zerkleinern diese Menge z. B. mit dem Inhalt eines Bechers Joghurt (ca. 200 ml) erhält man dadurch eine nach Nuss wohlschmeckende Speise, die für die Gesunderhaltung und zur Zurückgewinnung der Gesundheit wertvolle Dienste leisten kann. Durch die sofortige Einmischung der zerstückelten Samen wird eine ungewünschte chemische Veränderung des Originalzustandes der wertvollen Inhaltstoffe vermieden. Dies konnte man vorher nur erreichen, wenn man die winzigen Körner mit den Zähnen zerkleinerte, ein mühsames Unterfangen, welches die Zwischenräume der Zähne vollstopfte.

Man kann die zerstückelten Leinölsamen auch in Fruchtgetränke einmischen, auf Früchte oder Salate streuen oder mit Haferflocken mischen. Der Geschmack der Speisen wird dadurch sogar verbessert. Einen sehr guten Geschmack erzielt man, wenn man zwei Esslöffel voll zermahlenen Leinölsamen in eine Portion Papayacreme mischt.

Übermäßiger unausgeglichener Konsum von
Omega-6-Fettsäuren fördert Krebs

Der moderne Mensch nimmt seit dem Zweiten Weltkrieg durch seine normale tägliche Nahrung viel zu wenig Omega-3-Fettsäuren zu sich. Die Omega-3-Fettsäuren sollen nach den heutigen Erkenntnissen im Verhältnis von wenigstens 1 : 2 bis 1 : 5 zur Omega-6-Fettsäuren stehen. Leider steht dieses Verhältnis unausgeglichen im Allgemeinen bei 1 : 20. Folgen sind angefangen von einfachen Seh- bis hin zu Nervenstörungen, Asthma, Psoriasis, Migräne, Herz-Kreislaufkrankheiten, Autoimmunkrankheiten (u.a. auch MS). Alpha-Linolensäure ist ein Gegenspieler der Entzündungsfördernden Prozesse in unserem Organismus. Diese Omega-3-Fettsäure führt zu einer Senkung von Entzündungsfaktoren wie TNF-alpha (Tumor-Nekrose-Faktor und cRP (c-reaktives Protein). Eine Senkung von TNF-alpha wirkt sich positiv auf rheumatische Erkrankungen wie Arthritis und Arthrose aus. Neue Forschungen ergaben, dass ein richtiges Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6-Fettsäuren sich günstig gegen Osteoporose (Knochenschwund) auswirkt.

Omega-6-Fettsäuren findet man in Margarine, pflanzlichen Fetten (einschließlich der Transfettsäuren) und tierischen Fetten (Fleisch, Milchprodukte, Eier). Zu meiden sind gehärtete pflanzliche Fette, die sogenannten Transfettsäuren. Diese befinden sich auch in Croissants und anderen Blätterteigwaren, die nicht mit Butter hergestellt sind. Dr. David Servan-Schreiber vom “Center for Complementary Medicine“ in Pittsburg lehrt, dass sich Krebswachstum hemmen lässt, durch pflanzliche Öle die keine Entzündungen fördern, Er empfiehlt Olivenöl, auch Butter (im Gegensatz zu Margarine) und Käse mit einem ausgewogenen Verhältnis an Omega-3-Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren finden sich seinen Forschungen entsprechend, in Bioprodukten von Tieren aus der natürlichen Weidehaltung oder Tieren, die mit Leinsamen gefüttert werden. Wenn die Tiere mit Mais oder Soja aus dem Bioanbau gefüttert werden (anstelle von Gras, Grünfutter und bei Hühnern mit Würmern und andere Insekten), enthalten Fleisch und Eier nach wie vor einen hohen Anteil an entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren und zu wenig Omega-3-Fettsäuren.

Durch die Verfütterung von abgekochten, oder besser sogar gemahlenen Leinsamen kann man den Gehalt an Omega-3-Fettsäuren in Fleisch, Butter, Käse und Eiern deutlich steigern, selbst wenn er nur fünf Prozent des Futters ausmacht. Diese neuen Erkenntnisse werden in Zukunft völlig neue Maßstäbe in der Ernährungswissenschaft setzen.

Omega-3 sind essenzielle Fettsäuren und genauso lebenswichtig für den Körper wie das Vitamin C. Der tägliche Bedarf des Menschen liegt bei 12,5 g Alpha-Linolensäure. Diese ist in 20 – 25 g Leinöl oder 60 – 80 g Leinölsamen enthalten.

Inzwischen haben sich wichtige Forschungsinstitute mit den Eigenschaften des Leinölsamens beschäftigt, besonders in Kanada und den USA. In beiden Ländern gibt es dazu schon eigene Leinölinstitute. Diese berichten über die Vorbeugung und Heilung zahlreicher degenerativen Krankheiten durch die Verwendung von Leinölsamen.

Die vielseitige Anwendung des Leinölsamen

Durch die langandauernde Anwendung von Leinölsamen konnten in klinischen Forschungen folgende Beobachtungen gemacht werden:

Krebs: Brust, Prostata, Darm, Lunge, usw.
Leinölsamen enthält 27 verschiedene Wirkstoffe, die gegen Krebs aktiv sind, darunter auch Lignin. Dieser Samen enthält hundert mal mehr Lignin als andere integralen Getreidesorten. Keine andere Getreideart hat diese Wirkung zur Vorbeugung und Schutz gegen Krebs.

Gewichtsreduzierung: Der gemahlene Leinölsamen ist ein wertvolles Hilfsmittel bei der Gewichtsreduzierung von Übergewichtigen. Es senkt schnell hohe Cholesterinwerte. Hilft dem Übergewichtigen durch Verminderung des Hungergefühles, da der Anteil von wertvollen Grobfaserstoffen sehr hoch ist. Dieser wertvolle Faserstoffgehalt ist sogar fünfmal höher als beim Hafer.
Wer abnehmen will, kann eine gewisse Zeit lang am Nachmittag noch zusätzlich einen Esslöffel voll mit gemahlenen Leinölsamen seiner Nahrung zusetzen.

Verdauungssystem: Beugt Darmkrebs vor und hilft auch bei dessen Heilung. Bewährt bei Arthritis, Blähungen, und versäuerten Magen. Regeneriert die Darmflora und hilft bei der mengenmäßig richtigen Anwendung mit, die Gleitfähigkeit der Darmwände zu verbessern. Gilt als natürliches Abführmittel bei Verstopfungen und beugt die Bildung von Divertikeln an den Darmwänden vor. Hat entgiftende Wirkung. Leinölsamen enthält große Mengen von zwei Diätfasern der löslichen und unlöslichen Art. Jahrzehntelange Leiden mit dem Entleeren des Darms konnten damit schon geheilt werden.

Nervensystem: Leinölsamen hat sich bewährt bei nervösen Spannungszuständen, hilft diese abzubauen und beruhigt. Ideal für Personen, die stark unter Stress stehen. Verbessert das Gedächtnis der älteren Menschen, sorgt für mehr Energie im Gehirn, da Leinölsamen Nährstoffe enthalten zum Stimulieren der Neurotransmissoren.

Immunsystem: Leinölsamen vermindert Allergien und hat sich sogar bei Lupus bewährt. Enthält essenzielle Ölsäuren vom Typ Omega 3, 6 und 9 und gibt dadurch erhöhten Schutz gegen Krankheiten. Hilft auch mit bei der Therapie von Anämie. Durch den besonders hohen Anteil von Omega 3 im Verhältnis zu Omega 6 und 9, kann man das durch die moderne Ernährung gestörte Gleichgewicht dieser essenziellen Ölsäuren wieder ins rechte Lot bringen. Hilft mit die Klebrigkeit des Blutes zu beseitigen, sodass dieses besser durch die Kapillaren fließt. Besonders im Krebsfall ist die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff von entscheidender Wichtigkeit.

Herz und Kreislaufsystem: Bewährt bei der Behandlung von Arteriosklerose (Arterienverkalkung), hilft mit Cholesterin von den Wänden der Blutgefäße zu entfernen, verbessert den Zustand bei Multiple Sklerose, Thrombose, Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, wirkt gegen die Verklebung von Blutkörperchen und verbessert die Fließeigenschaft des Blutes. Besonders gut gegen das angebliche "schlechte" Cholesterin (LDL= „lass das lieber“). Der regelmäßige Konsum von Leinölsamen kann das Risiko von Krankheiten der Herzkranzgefäße senken. Enthält das wertvolle Taglandin, welches den Blutdruck mitregelt und eine wichtige Rolle beim Metabolismus von Kalzium und Energie spielt.

Entzündungen: Leinölsamen hat sich bewährt bei der Mitbenutzung bei Therapien gegen Gastritis, Hepatitis, Arthritis, Kolitis und Amygdalitis.

Flüssigkeitsansammlungen: Der regelmäßige Genuss von Leinölsamen hilft mit bei Nierenproblemen, bei Entzündungen von Gelenken mit Geschwülsten, hilft mit bei Dickleibigkeit, beim Prämenstruellem Syndrom (PMS) und bei der Begleitung von Krebstherapien und Problemen mit den Herzkranzgefäßen.

Haut und Haare: Beim regelmäßigen Konsum von Leinölsamen wird die Haut weicher. Bewährt bei trockener oder sonnenempfindlicher Haut. Gute Erfolge bei der Behandlung von Schuppenflechte, in Einzelfällen auch bei Neurodermitis und bei Ekzemen. Oft benutzt als Gesichtsmaske für eine Tiefenreinigung der Haut. Hilft mit bei Unreinheiten der Haut wie Pickel, Akne und Flecken. Gute Berichte liegen vor für die Nutrition der Haare und bei der Bekämpfung von Schuppen und Haarausfall.

Zuckerkrankheit: Der regelmäßige Gebrauch von Leinölsamen soll bei Diabetes mithelfen bessere Zuckerwerte zu erzielen. Dies gilt auch für insulinabhängigen Patienten.

Vitalität: Bei den Menschen, die regelmäßig in ihrer Diät Leinölsamen einsetzen wird eine Steigerung der Vitalität beobachtet und der Metabolismus liefert mehr Energien. Muskeln erholen sich schneller nach Anstrengungen.

Anwendung: Täglich 2 Esslöffel voll von Leinölsamen in jedem Lebensalter, auch für Schwangernde. Am besten frühmorgens. Für Personen, die abnehmen wollen, kann kurzzeitig ein weiterer Esslöffel voll am Nachmittag hilfreich sein. Größere Mengen von Leinölsamen pro Tag sind auf die Dauer nicht zu empfehlen, da dadurch eventuell der Darm träge werden kann und die Gleitfähigkeit des Darminhaltes vermindert wird.

Wichtiger Hinweis: Wer Leinölsamen in sein Ernährungsprogramm aufnimmt, sollte zusätzlich mehr Flüssigkeit den Tag über verteilt trinken. Bei Flüssigkeitsmangel wird der Darminhalt zu trocken und zu fest.

Für den Krebspatienten ist eine Nahrungsergänzung in der vorgeschlagenen Form mit Leinölsamen nicht nur eine wohlschmeckende Bereicherung, sondern bietet gleichzeitig zusätzliche gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe zur Begleitung der Krebstherapie. Das Immunsystem wird stimuliert und hemmt das Krebsgeschehen.


Siehe auch das Buch: Kapillaren bestimmen unser Schicksal von Michael Peuser und Krebs wo ist dein Sieg? von Michael Peuser

Dienstag, 22. Januar 2008

Fibromialgia,
uma nova doença popular, causada por capilares estreitados

Aproximadamente 80% das pessoas sofrem, de vez em quando, de dores nas áreas musculares, nas articulações ou nos ossos. Na maioria dos casos é possível curar a manifestação aguda desses mal-estares mediante fisioterapia ou medicamentos. Infelizmente há também enfermidades de ordem reumática, que podem desenvolver-se de forma crônica e muito dolorosa. Uma dessas formas crônicas é a fibromialgia, também denominada têndino-miopatia generalizada.

Relato na revista “Veja“

A revista “Veja“ publicou no dia 6.2.2002 pag. 76, o seguinte texto sob o título Quando o corpo inteiro dói - “A fibromialgia é um exemplo clássico de dor que não funciona como sintoma de uma doença. Ela é a própria doença. A principal queixa de suas vítimas é uma dor intensa, difusa e generalizada. O corpo todo dói. Ela ataca sobretudo mulheres entre 30 e 60 anos: 90 % dos pacientes são do sexo feminino. Seis por cento da população convive com esse tipo de dor crônica.

Os primeiros sinais da doença são dores nos ombros e nos braços. Com o tempo, elas se espalham para ossos, tendões e articulações. Quando chegam aos músculos, o sofrimento é descrito por alguns pacientes como quase insuportável. Tão intenso que, em determinados momentos, algumas mulheres não conseguem sequer carregar uma bolsa a tiracolo. A fibromialgia é de difícil diagnóstico.

‘No passado, os médicos tinham o costume de encaminhar os pacientes até mesmo ao psiquiatra’, afirma a chefe do setor de fisiatria do Hospital das Clinicas, Helena Kaziyama. O motivo era um só: de tanta dor, o paciente parecia estar desequilibrado. Hoje, diz-se que alguém sofre de fibromialgia se apresenta dores em pelo menos onze pontos do corpo. Entre as regiões mais importantes para o diagnóstico estão a nuca, os quadris e os ombros.

A fibromialgia não se manifesta sozinha. Vem acompanhada por quadros de fadiga crônica, distúrbios do sono e dores articulares. Enxaqueca, cólicas intestinais e formigamento nos pés e nas mãos são manifestações também comuns. Além disso, 40 % das vitimas tem depressão e a grande maioria sofre de ansiedade.- ‘Logo que fiquei doente não sabia se estava deprimida por causa das dores ou se sentia as dores por causa da depressão’, lembra a biomédica Ana Maria Bernardes, de 25 anos. Diagnosticada, há quatro anos com fibromialgia, Ana sente dores pelo corpo todo. Uns dias mais, outros menos – mas sempre sente alguma dor. ‚Quando acordo, é como se um trator tivesse passado por cima de mim’, conta. A ciência ainda não descobriu a causa da doença. A teoria mais aceita é que a dor generalizada é resultado de um desequilíbrio na química cerebral. O tratamento mais rápido e eficaz combina dois tipos de antidepressivo. A melhora é de até 80%. Esse tratamento à base de remédios tem ajudado a biomédica a enfrentar o sofrimento.“

As origens da fibromialgia e o difícil diagnostico

Supõe-se que, na Alemanha, haja atualmente de 1 a 1,8 milhões de pessoas acometidas de fibromialgia. Apesar dessa alta incidência, o quadro dessa doença ainda não é muito conhecido, tornando difícil o diagnóstico por confundir-se com outras enfermidades. Se antes muitos médicos tinham a impressão de tratar-se de “irritações de fundo psicológico“, novos conhecimentos contradizem-nos claramente. Diversos limites sensoriais (como sensibilidade à dor ou limite auditivo) foram regulados para baixo, na escala de medição. Na fibromialgia encontram-se freqüentemente situações conflitivas da seguinte ordem:

a) Sobrecarga, mais no campo psíquico do que corporal.

b) Medo, stress, depressão, decepções, estados de choque psicológico,
sofrimento de abuso sexual durante a infância e más notícias.

c) Descontentamento, sentimentos de inferioridade e de injustiça.

d) Dificuldades de relacionamento com o parceiro, situações de perda pela
morte de um parente próximo, saída do lar e casamento dos filhos, perda
de negócios ou da profissão.

e) Expulsão do seu lar, fuga ou perda de raízes no ambiente usual.

f) Alimentação errada, composição errônea dos alimentos, abuso de nicotina
e excesso de álcool.

As queixas mais freqüentes são de dores em diversas regiões do corpo, na maioria das vezes nas costas e coluna cervical. Também pode haver sensação de dor nas áreas contíguas aos membros, como mãos, joelhos, cotovelos ou ombros. Às vezes, são acompanhadas também de dores faciais, tensões musculares e dores no peito.

Também não são raros edemas. Além das dores, a fibromialgia está ligada igualmente a muitos outros distúrbios corporais e psíquicos: cansaço, perturbações do sono, queda de desempenho, formigamento nas mãos e pés, problemas estomacais e intestinais, falta de concentração, dificuldades de respiração, taquicardia e, nas mulheres, não raro, problemas de menstruação.

Em muitos casos, as mencionadas dores e os problemas de saúde ocorrem, concomitantemente, e prejudicam a qualidade de vida. Chama a atenção o fato das mulheres serem acometidas dessa doença sete a oito vezes mais que os homens. Até hoje não existem possibilidades de diagnósticos exatos, que se apoiem em pesquisas de laboratório, radiografias ou métodos semelhantes. Para identificar a fibromialgia é preciso que o médico faça muitas perguntas ao paciente e que ele já disponha de certa experiência nessa área. Nem com o raios X, o medico pode identificar esta doença e menos ainda através de analises de sangue, pois não se trata, de uma inflamação.

Na medicina tradicional foram determinados, internacionalmente, alguns anos atrás, 18 pontos no corpo humano para a determinação da doença fibromialgia. Se em pelo menos 11 desses pontos sentem-se dores ao se aplicar determinada pressão pelo medico, o diagnóstico é fibromialgia.

Para a medicina acadêmica, as causas exatas das dores ainda são uma incógnita e ela também não dispõe de propostas terapêuticas precisas. Tudo o que se faz, atualmente, baseia-se em conhecimentos obtidos pela colaboração de médicos com cientistas, fisioterapeutas, psicólogos, terapeutas práticos e, sobretudo, com grupos autônomos de ajuda.

É essencial resguardar os pacientes de terapias erradas. As pacientes acometidas de fibromialgia, por exemplo, são submetidas a operações ginecológicas com muito maior freqüência do que pessoas sadias ou pacientes com inflamações crônicas – é claro, se a dor se faz sentir em todo o corpo, também o ventre pode doer.

Mesmo em casos de diagnósticos conhecidos, muitas vezes, há operações supérfluas: sobretudo de articulações das mãos (síndrome do túnel do carpo), cotovelos, joelhos e discos intervertebrais.

Na medicação, também muita coisa está errada: mais de 40% dos acometidos de fibromialgia ingerem medicamentos anti-reumáticos (que não surtem efeito, por não se tratar de uma inflamação). Também não são aconselháveis remédios simples ou fortes. A única terapia efetivamente eficaz da medicina tradicional é a dos antidepressivos.

A Doutrina dos Capilares pode esclarecer a origem da fibromialgia e a cura através da Aloe

Um bom número de leitores dos livros que publiquei no Brasil (“Krebs, wo ist dein Sieg?“ – “Câncer, onde está tua vitória?“ e “Aloe, Kaiserin der Heilpflanzen“ – “Aloe, imperatriz das plantas medicinais“), que sofriam de fibromialgia, relataram curas surpreendentes e totais desse mal, após terem tomado a bebida vital da Aloe arborescens Miller ou da Aloe vera L. conforme a fórmula do franciscano brasileiro Frei Romano Zago OFM, como descrita no presente livro. Esses relatórios de cura ratificam minha teoria dos capilares ligada à utilização da bebida vital da Aloe, que defendo como segue:

No caso da fibromialgia, as causas e a diminuição desse sofrimento podem ser explicadas da seguinte forma. Os pacientes de fibromialgia tiveram reduzido o diâmetro interno dos 150.000 km de capilares existentes em seu organismo (3 ½ vezes a circunferência da terra). Nas sua paredes internas, os capilares têm corpos intumescidos que podem ocasionar uma diminuição do seu diâmetro. Esses corpos intumescidos reagem a diversos fatores, como alimentação errada, composição errada dos nutrientes, nicotina, abuso do álcool, determinados produtos químicos e quimioterapia, determinadas radiações e radioterapia, determinados vírus e parasitas, más notícias e stress, variações hormonais, bem como falta de movimentação física.

As aberturas e os poros das paredes dos capilares também se reduzem com a contração, impedindo a remoção dos resíduos do metabolismo do organismos através dos próprios capilares. Esses resíduos e os micro-cristais em formação serão, conforme os seus tamanhos, bloqueados fora dos capilares e não podem ser mais removidos através dos poros de suas paredes. Esses resíduos acabam se depositando nos espaços vazios do organismo. Onde ainda existem espaços vazios no organismo? Entre as células e, principalmente, no tecido muscular.

Para o movimento muscular, as fibras dos músculos necessitam de um certo espaço livre entre elas. Assim os músculos podem ser movimentados e manter sua elasticidade. Os resíduos do metabolismo encontram, com facilidade estes espaços vazios entre as fibras dos músculos, enchem o vazio reduzindo a elasticidade dos músculos. Isso causa rigidez e dores na movimentação. Algo semelhante pode ser observado no aço. Sua estrutura é composta de cristais, entre os quais há espaços vazios, que permitem a adaptação flexível dos cristais a qualquer movimento. Ocorre algo semelhante, por exemplo, na decapagem de uma mola de aço quando ela é imersa em ácido clorídrico. O menor átomo – o hidrogênio – penetra, durante esta imersão na solução ácida, facilmente, nos espaços vazios entre os cristais do aço. Fala-se de uma fragilização hidrogênica. O aço assim não é mais flexível. Ao ser dobrado, quebra-se como se fosse vidro. Essa comparação reflete bem a causa da fibromialgia.

Com o uso da bebida vital da Aloe, o paciente de fibromialgia pode ter o diâmetro de seus capilares restabelecido à sua forma normal e sadia. As aberturas e os poros dos capilares são igualmente dilatadas para os seus diâmetros normais e sadios, e os resíduos do metabolismo acumulados podem voltar a ser removidos, normalmente, pelos capilares. Os espaços entre as células e, principalmente, entre as fibras dos músculos são novamente esvaziados, fazendo com que os músculos voltem a ser flexíveis, sem dores ao serem movimentados. Para este processo da limpeza, com o uso da bebida Aloe/mel/álcool, são necessários, normalmente, três meses.

Conforme os relatórios, é bem provável que todos os pacientes de fibromialgia causada por uma diminuição do diâmetro interno dos capilares e que reagem de maneira positiva à Aloe (aprox. 70%) sintam uma redução significativa das dores, ao fazerem uso da mesma.

A Aloe, que já havia sido relegada ao esquecimento, está sendo redescoberta em nível internacional e representa a alimentação mais completa e saudável dentre todas as espécies de frutas e verduras. Um verdadeiro presente da natureza!

Se a causa da fibromialgia está numa alimentação errada, de acordo com a lógica da minha teoria dos capilares, uma cura é até possível pela mudança dos hábitos alimentares, como descrito neste livro. Uma alimentação saudável, seguramente, auxilia a restabelecer o diâmetro normal e sadio dos capilares, estreitados em função de alimentação errada, e a liberar, novamente, as aberturas nas paredes dos capilares para a saída dos resíduos do metabolismo.

As muitas causas psíquicas e psicológicas da fibromialgia, enumeradas no início deste capítulo, ocasionam, igualmente, o estreitamento dos capilares. Se essa for a causa única, então, com certeza, muito ajudará uma modificação do estado de ânimo ou um tratamento com um psicoterapeuta. Isso também concorre para a dilatação dos capilares. Já no Velho Testamento encontramos uma referência a isso: “Um coração alegre faz bem ao corpo; o ânimo triste seca os ossos“ (Provérbios 17,22).

O que importa é descobrir a causa da doença que ocasiona o estreitamento dos capilares. Encontrando-a, chega-se à possibilidade de dominar essa, tão, propagada doença: a fibromialgia. A Aloe deveria ser sempre utilizada em paralelo, como a bebida vital que mais rapidamente consegue dilatar os capilares em aprox. 70 % dos casos.

Na revista alemã “Der Spiegel“, edição 6/2002, encontra-se um extenso relatório sobre a fibromialgia, sob o título “Guerra na sala de espera“. Nele narra-se que essa doença custa aos cofres da previdência social alemã, aproximadamente, 2 bilhões de euros por ano. “Aos enormes custos, contrapõem-se os mínimos êxitos de tratamento. Como até mesmo os melhores médicos capitulam diante da fibromialgia, ela leva a pecha de ‘síndrome de matadora de corifeus’. Persiste ainda inteira perplexidade a respeito das causas das dores. Wilfried Jäckel, especialista em fibromialgia e diretor do Instituto Superior de Pesquisas de Reabilitação Bad Säckingen, da Universidade de Freiburg, acredita até que os livros sobre fibromialgia deverão ser reescritos nos próximos anos“.
Meu livro sobre a Doutrina dos Capilares já pode trazer uma importante contribuição ao assunto.

Os Capilares derterminam nosso destino (português) ISBN 85-89850-01-3 R$ 50,00
www.aloevital.com.br
Kapillaren bestimmen unser Schicksal (deutsch) ISBN 3-00-009640-X EUR 25,00
www.michaelpeuser.de
Aloe, Impératrice des Plantes Médicinales (français) ISBN 978-3-00-022142-2 EUR 25,00
www.michaelpeuser.de